Hilfe kann viele Gesichter haben. Dieses charmante Projekt etwa hängt an der Wand. Hoffentlich bald an ganz vielen Wänden!

„Samma freindlich, samma christlich“, ruft Roland Hefter uns auf. Er findet: Wir haben genug, um zu teilen.

Der Staber Sepp, Urgestein der Riederinger Sänger, rät, die Angst vor Fremden zu überwinden, indem man sich ihre individuellen Schicksale anhört.

Liedermacher Chris Columbus weiß: Wer ein offenes Herz hat, hilft all den Menschen, die vor Krieg fliehen. „Miteinander kriegen wir das hin!“

Tobias Klauser (alias Touze) – MC und Mitbegründer der chiemgauer Hiphop-Combo „Mundwerk-Crew“ – appelliert, Menschlichkeit über Egoismus zu stellen.

Die Idee liegt auf der Hand: Um einer Bewegung Rückenwind zu verschaffen, können prominente Propeller nicht schaden. Ein Projekt wie „Hand in Hand“ funktioniert ja nur, wenn es möglichst bekannt wird und möglichst viele Menschen es unterstützen – das heißt: aktiv nutzen. Gottlob tummeln sich eine ganze Reihe bekannter Persönlichkeiten in unserer Region. Wenn die auf unserer Plattform den Mund aufmachen, so lautete der Plan, verbreitet sich das Konzept wie ein Lauffeuer. Und wenn die dazu aufrufen, Herz zu zeigen, dann finden sie eher Gehör als eine Gruppe Unbekannter.

Stefan Dettl erinnert sich gern daran, wie warm er und seine Band LaBrassBanda im Ausland empfangen werden – nehmen wir uns ein Beispiel!:

Karin Michalke, Drehbuchautorin (u.a. Beste Zeit, Beste Gegend, Beste Chance) ist sich sicher, dass man seine Heimat nicht ohne guten Grund verlässt.

Ein Teil der Band „Die Springer“ aus dem östlichen Landkreis Traunstein spielen ein „Lied für die Menschlichkeit“ und gegen Hass und Hetze.