Wie wird man zum „Botschafter für Klimagerechtigkeit“? 35 Kinder und Jugendliche aus Stephanskirchen Jahren dürfen sich seit letzten Samstag so nennen. Sie haben an der von der MARC O’POLO Stiftung ausgerichteten Plant-for-the-Planet Akademie teilgenommen.

Peter betreut Meabel. Der kann an seiner Nähmaschine inzwischen gut Hosen kürzen. Nun bräuchte er eine Schulung, die ihm ermöglicht, auch andere Dinge zu nähen. Im Landkreis gibt es eine ganze Reihe von Kursen für Frauen – aber anscheinend keinen einzigen Kurs für Männer. Peter hat von über 20 Interessenten gehört. Kann ihnen jemand weitere Fortschritte im Nähen verschaffen?

(Gastbeitrag von Julia Schuster, Volontärin bei himmeblau)

Eine neue Runde eines integrativen Fotoprojekt für asylsuchende und deutsche Jugendliche startete im April.

Wer sind eigentlich diese Menschen, die da zu uns kommen? Welche Kulturen bringen sie mit? Fragen, die es wert sind, Ihnen nachzugehen, findet die Dipl. Kunsttherapeutin Cornelia von Stern. Um ein gegenseitiges Kennenlernen und Miteinander zu fördern, rief sie letztes Jahr das Projekt „EinWeg“ ins Leben. Sechs asylsuchende Jugendliche aus Syrien, Afghanistan und Eritrea sowie acht junge Menschen aus dem Landkreis trafen sich dann zwei Monate lang, um gemeinsam an dem integrativen Fotoprojekt teilzunehmen. Getragen wird das Projekt durch die Caritas, ehrenamtliches Engagement und großzügige Spenden eines örtlichen Fotoservice-Ladens. Auch „Kind und Werk Rosenheim e. V.“ unterstützt das Projekt.

Der erste Kennenlernabend verlief noch sehr steif. „Die Flüchtlinge saßen auf der einen Seite des Tischs und die Jugendlichen der Jugendkunstinitiative ArtCloud auf der anderen. Alle waren ziemlich befangen“, erinnert sich von Stern. Heute freut sie sich, wie sehr die Gruppe bald auftaute.

Um für jeden Teilnehmer die gleichen Voraussetzungen zu schaffen, bekam jeder eine Einwegkamera. Gemeinsam erkundeten die Teenager dann die Umgebung. Trotz der anfänglichen Zurückhaltung taute die Gruppe mit jedem Treffen weiter auf. Hemmungen und Sprachbarrieren konnten mithilfe der gemeinsamen Aktionen und Bilder überwunden werden. Auch das private Leben dokumentierte jede Teilnehmer nach eigenen Ermessen. Anschließend besprach die Gruppe die Fotos. Es entstanden Einblicke, Rückblicke, Entwicklungen, Schnittpunkte und Unterschiede. Insbesondere die Tatsache, wie unterschiedlich ein und dasselbe Bild wahrgenommen werde, sei äußerst interessant gewesen, erzählt die Kursleiterin. So sei beispielsweise der Anblick der Rosenheimer Stadtpfarrkirche St. Nikolaus für die deutschen Jugendlichen etwas alltägliches. Die Asylsuchenden dagegen empfanden die Kirche als neu, bombastisch und beeindruckend.

Verena Schubert - Sonenuntergang

Zum Abschluss des Projekts präsentierten die Jugendlichen ihre Fotos in einer eigens organisierten Ausstellung in der Stadtbibliothek. Damit Vernissage-Besucher die Künstler erkennen konnten, trug jeder der Teilnehmer ein Erkennungszeichen – eine aus Papier gefaltete Pyramide, die auf eine Wäscheklammer geklebt und so an der Kleidung befestigt werden konnte. Da dieses Symbol aufgrund seiner dreieckigen Form einen der Teilnehmer sehr an Sambusas erinnerte, bereiteten die Jugendlichen die afrikanischen Teigtaschen am letzten gemeinsamen Abend zu.

So habe sie es sich vorgestellt, freut sich die Kunsttherapeutin. Die Jugendlichen lernten einander kennen und verstehen, haben Kontakte geknüpft und Einblicke in die verschiedenen Kulturen erhalten. Besonders erfreulich sei die Lust und das Interesse auf MEHR.

 

MEHR Miteinander, MEHR Kennenlernen, MEHR Fotografie, MEHR Knowhow… Aus diesem Grund entwickelten die ehemaligen Teilnehmer von „EinWeg“ ein Nachfolgeprojekt, bei dem sie nun selbst die Rahmenbedingungen und Themen festlegen konnten. Das Besondere an „MehrWeg“ ist, dass die Jugendlichen nun nach eigenen Kompetenzen wechselseitig zum Vermittler und Lernendem werden. Dies fördere die Selbstkompetenz des Einzelnen und biete die Möglichkeit, den Blickwinkel des Lehrenden kennenzulernen, erklärt von Stern. Aufgrund des Erfolges von „EinWeg“ erklärte sich die Kinder- und Jugendkunstschule „Kind und Werk e. V.“ bereit, das Projekt zu finanzieren.

Die Jugendlichen wählten für das aktuell laufende Projekt „Mehrweg“ beispielsweise Workshops über die Grundlagen der digitalen Fotografie, die Bildbearbeitung mit Photoshop, die Erstellung von Fotogrammen und Stop-Motion-Filmen. Im Anschluss sei wieder eine Ausstellung geplant, die allerdings voraussichtlich erst 2017 umgesetzt werden könne. Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos. Die Treffen finden dienstags am Abend in den Räumen der Kinder- und Jugendkunstschule „Kind und Werk e. V.“ statt.

Bei Fragen nach weiteren Informationen steht Cornelia von Stern gerne unter info@arty-online.com zur Verfügung.

Ahmed Abdi Hussein- Ein Blick

Die kleine Treasure ist inzwischen so aktiv, dass ihre Mutter Evelyn sehr glücklich über einen Laufstall wäre, sodass sie nicht in jeder Sekunde bei der Kleinen sein muss. Außerdem wäre ein Hochsitz zum Essen sehr praktisch. Falls jemand helfen kann: Vielen Dank!

Besitzt noch jemand einen VHS-Recorder? Peter und seine Patlinge könnten einen gebrauchen. Muß nicht aufnehmen können – nur ihre vielen VHS-Kassetten abspielen können. Vorab herzlichen Dank.

Peter sucht für eine Unterkunft einen Kühlschrank. Kann jemand helfen?

Für zwei Flüchtlinge, die bei uns in Bad Aibling untergebracht sind, suchen wir einen kleinen Kühlschrank sowie einen kleinen Flachbildfernseher. Wenn jemand helfen kann, bitte Nachricht hinterlassen!

Für unsere Laufgruppe suchen wir 4 Paar Laufschuhe in den Größen 41 und/oder 42. Damit es noch besser „läuft“, benötigen wir hierfür Hilfe!

Eine Flüchtlingsfamilie in Bad Aibling benötigt ihren Kinderwagen nicht mehr, da das Baby nun bereits ein Kleinkind ist. Sie möchten den Kinderwagen sowie Babykleidung an jemanden weitergeben, der die Dinge benötigt.

Bei Bedarf bitte einfach melden!

Ein Bollerwagen oder Fahrradanhänger wäre für eine 8-köpfige syrische Familie in Bad Aibling eine echt tolleTransporthilfe im Alltag: Einkäufe, Kindergarten, Schule, Wertstoffhof, Tafel, usw. Vielen Dank!

Manuela verschenkt einen Wwohnzimmereckschrank Eiche rustikal, etwa 2×2.80 m. Der Schrank liegt abgebaut in der Garage. Zudem steht eine Esszimmergarnitur, bestehend aus einem Tisch (oval, schwarz, ausziehbar) mit passenden 6 Stühlen zur Verfügung. Außerdem eine Kommode bzw. Regal, blau, am besten für ein Kinderzimmer. Und etliche Spielsachen und Puzzles sind auch abzugeben.

Für Omar, einen Mann aus Afghanistan, sucht Pate Günter ein Fahrrad.

Joachim sucht  einen Kleiderschrank (ca. 200 hoch x 100-150 cm breit). Farbe egal, muss nicht 1a sein! Kann jemand helfen?

Regina und ihre Familie würden sich sehr über ein Kleiderpatenkind freuen. Ihre Tochter ist 1,5 Jahre alt und trägt momentan Gr. 86 bzw. Schuhgröße 22. Sie haben einige gut erhaltene Kleider und Schuhe sowie Spielsachen und Bücher, die sie gerne an ein Mädchen weitergeben würden, die es brauchen kann. Aktuell haben die Kleidungsstücke Gr. 74 bzw. 80 und Schuhe Gr. 20,21.

Hallo, wir suchen dringend für eine  junge, ehrliche, nun anerkannte  Eritreaerin eine 2 Zi.-Wohnung am liebsten in Bad Endorf. Im Juni bekommt sie ihr Baby. Die Miete + Nk werden vom Jobcenter bezahlt. Wer kann helfen und eine günstige Wohnung (Kaltmiete ca. 370 Euro) vermieten?

Vielen Dank! Anneliese

Wir suchen für eine junge eritreische Familiemit einem 15 Monate alten Sohn bräuchten wir einen Fahrradanhänger für Kinder. Das wäre wunderbar!

Karin schreibt: Wir suchen CD-Player, damit unsere Flüchtlinge die CDs , die den Deutschbüchern beigeheftet sind auch abspielen können, um ihr Aussprache zu verbessern. Außerdem suche ich für 6 pakistanische Flüchtlinge einen Kühlschrank . Es wäre wunderbar, wenn dies alles aufzutreiben und abzugeben wäre.

Paula hat ein Paar Inlineskates abzugeben. Sie sind in der Größe verstellbar (34-36) und wie neu. Sowohl für Jungs als auch für Mädels geeignet.

Zum Abholen in Aschau oder Rohrdorf.

Klaus schreibt: Ich suche für meinen nigerianischen Patling Yussuf (38) eine Praktikumsstelle/MiniJob. Er ist gelernter CNC-Fräser mit 20 Jahren Berufserfahrung. Arbeitserlaubnis ist vorhanden.

WEer helfen kann, bitte Nachricht hinterlassen.

Klaus schreibt: Ich suche für die schwangere Ehefrau und für den gemeinsamen 1.5-jährigen Sohn meines nigerianischen Patenkindes eine Übernachtungsmöglichkeit für vielleicht 2 Wochen. Die beiden wurden auf der Flucht nach Deutschland getrennt. Yussufs(38) Frau Serah lebt in Paderborn, hat in Paderborn den gemeinsamen Sohn zur Welt gebracht. Ein im Juli 2015 gestellter Umverteilungsantrag für Yussuf nach Paderborn scheitert bislang an der Untätigkeit der zuständigen Behörden. Da Yussuf einen Deutschunterricht besucht, ist es ihm zeitlich und finanziell nicht möglich, seine kleine Familie zu besuchen. Hinzu kommt, dass aufgrund der Hausordnung der zentralen Unterkunft in der Yussuf lebt, es nicht gestattet ist, Besuch nach 22 Uhr zu empfangen, seine Familie also dort nicht übernachten darf.

Nun suche ich zeitnah für etwa 2 Wochen in Bad Aibling / Umgebung für die Frau meines Patlings und deren kleinen Sohn eine Bleibe für die Nacht, sodass die junge Familie in Bad Aibling zumindest am Tag zusammenkommen kann.

Wer kann helfen?

Bianca schreibt: Der Stadtteilverein Happing e.V hatte einen Flohmarkt rund ums Kind und da haben einige Familie Sachen gespendet. Diese Sachen (Kinderkleidung, Inline-Skates und ein kleines Kinderrad  würden wir gerne an Bedürftige abgeben. Bitte melden Sie sich doch bei mir.

Christine hat abzugeben: – 1 Bügeleisen – 2 selbstaufblasbare Isomatten – 2 Flügelwäscheständer – 1 kleiner Badschrank (weiß, ca. 40 x 80 x 30 cm) – 1 Bambusrollo (noch originalverpackt, 120 x 160 cm) – 1 Universalduschvorhangstange + Deckenstütze (noch originalverpackt) – 1 Gardinenstange mit Wandbefestigungszubehör (Länge ca. 2,50m, kann auf benötigte Länge gekürzt werden) – 2 Flickerlteppiche (ca. 66 x 140 cm, kariert, Farben rot-weiß-braun oder rot-lila) – 1 einfacher Wandspiegel, leider ohne Wandbefestigungszubehör – 2 Kochtöpfe (6 Liter/2 Liter Fassungsvermögen)

Ich bitte um Selbstabholung.

Frank schreibt: Wir haben eine Kühl- / Gefrierkombination abzugeben. Das Gerät ist von Siemens und verfügt ausserdem über einen Eis-/Wasserspender. Das Gerät wiegt ca. 160kg und muss bei uns abgeholt werden.

Bei Bedarf, bitte Nachricht hinterlassen.

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Ulrike schreibt: Leider hat eins unserer Kinder aus dem Irak noch kein Kinderfahrrad und ist entsprechend traurig wenn die anderen Kinder fahren.Ein kleines Fahrrad mit Stützen für einen dreijährigen Jungen wäre ganz besonders schön. Wer kann helfen?